
Standard at: Politische Einordnung, Eigentümer & Fakten
Wer sich für österreichische Medien interessiert, stößt schnell auf DER STANDARD – eine Zeitung, die sich selbst als liberal und unabhängig beschreibt. Gegründet 1988 von Oscar Bronner, hat sie sich als eine der führenden Qualitätszeitungen des Landes etabliert.
Gründungsjahr: 1988 ·
Gründer: Oscar Bronner ·
Verlagsort: Wien ·
Mitarbeiterzahl (DER STANDARD): rund 300 ·
Eigentümer: Oscar Bronner (100%) ·
Politische Einordnung: liberal
Kurzüberblick
- Gegründet 1988 von Oscar Bronner (Wikipedia – freie Enzyklopädie)
- Gehört zu 100 % dem Gründer (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- Politische Ausrichtung: liberal (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- Die genaue Auflagenzahl variiert je nach Quelle (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- Ob als linksliberal oder bürgerlich-liberal einzuordnen, hängt vom Standpunkt ab (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- Die genaue Mitarbeiterzahl (rund 300) basiert auf Eigenangaben und variiert je nach Quelle. (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- Der genaue Startzeitpunkt des Webauftritts (1995) wird nur von einer Quelle bestätigt. (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- 1988: Gründung (Wikipedia – freie Enzyklopädie)
- 1995: Start des Webauftritts derStandard.at (Wikipedia – freie Enzyklopädie)
- 2020: Einführung der Bezahlschranke (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- Ausbau der digitalen Bezahlinhalte und Nutzerbindung (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- Vorreiterrolle im österreichischen Onlinejournalismus (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
Fünf zentrale Fakten auf einen Blick:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Gründungsjahr | 1988 |
| Gründer und Eigentümer | Oscar Bronner |
| Verlagsort | Wien |
| Politische Ausrichtung | Liberal |
| Mitarbeiterzahl | rund 300 |
Wo steht der Standard politisch?
DER STANDARD beschreibt sich auf seiner Website als liberal und politisch unabhängig. Die Frage, ob die Zeitung tatsächlich linksliberal, bürgerlich-liberal oder einfach liberal einzuordnen ist, wird von Beobachtern unterschiedlich beantwortet. Das europäische Mediennetzwerk eurotopics etwa sieht DER STANDARD als linksliberal an (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk).
Ist DER STANDARD liberal, links oder rechts?
- Die Zeitung selbst ordnet sich als liberal ein, ohne Bindung an eine Partei (derStandard.at – offizielle Website).
- In der österreichischen Presselandschaft wird DER STANDARD häufig als linksliberal oder sozialliberal charakterisiert (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk).
- Die Einordnung „rechts“ trifft nicht zu – im Vergleich zu Boulevardblättern wie der Kronen Zeitung vertritt DER STANDARD eine weltoffenere, liberale Linie.
Wie wird die politische Ausrichtung beschrieben?
Die Qualitätsmedien in Österreich lassen sich entlang einer Achse von linksliberal bis liberal-konservativ anordnen. DER STANDARD nimmt dabei eine linksliberale Position ein, während Die Presse als liberal-konservativ gilt (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk). Die Zeitung selbst vermeidet eine feste Zuordnung und betont ihre redaktionelle Unabhängigkeit.
Für Leser und Werbekunden bedeutet die linksliberale Position eine klare inhaltliche Orientierung – aber auch eine Abgrenzung zu konservativen und boulevardlastigen Medien. Wer politische Analysen aus einer liberalen Perspektive sucht, findet hier ein verlässliches Angebot.
Diese Positionierung prägt die Wahrnehmung der Zeitung im österreichischen Medienmarkt.
Wem gehört der Standard?
Die Eigentümerstruktur von DER STANDARD ist ungewöhnlich für den österreichischen Medienmarkt: Die Zeitung gehört zu 100 % dem Gründer Oscar Bronner (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk). Es gibt keine Beteiligung großer Verlagskonzerne, was die redaktionelle Unabhängigkeit stärkt.
Ist Oscar Bronner der Eigentümer?
Ja, Oscar Bronner ist der alleinige Eigentümer und zugleich Herausgeber. Diese Konstellation sichert eine von wirtschaftlichen Interessen Dritter unabhängige Berichterstattung (Wikipedia – freie Enzyklopädie).
Wer ist der Herausgeber?
Herausgeber ist ebenfalls Oscar Bronner. Er gründete die Zeitung 1988 nach dem Vorbild der New York Times (Wikipedia – freie Enzyklopädie).
Wie viele Mitarbeiter hat DER STANDARD?
Laut eigenen Angaben beschäftigt der STANDARD rund 300 Mitarbeiter – verteilt auf Redaktion, Technik und Verwaltung.
Wie groß ist die Redaktion?
Die genaue Anzahl der Redakteure ist nicht öffentlich festgelegt, aber die Gesamtzahl von rund 300 Personen umfasst auch den journalistischen Kernbereich (derStandard.at – offizielle Website).
Wie viele arbeiten im Unternehmen?
Die Mitarbeiterzahl umfasst neben der Redaktion auch Technik, Marketing und Verwaltung. Damit ist DER STANDARD ein mittelgroßes Medienunternehmen mit einer schlanken Struktur.
Welche ist die bekannteste österreichische Zeitung?
Die Kronen Zeitung führt mit großem Abstand die Auflagenstatistik an, während DER STANDARD zu den führenden Qualitätszeitungen zählt (Kontrast.at – österreichisches Medien- und Politikportal). Ein Vergleich zeigt die Unterschiede zwischen Boulevard und Qualitätspresse.
Vergleich mit Kronen Zeitung, Heute und OE24
Drei Zeitungen, eine klare Trennlinie:
| Zeitung | Typ | Politische Tendenz | Eigentümer |
|---|---|---|---|
| Kronen Zeitung | Boulevard | populistisch | Dichand-Familie |
| Heute | Boulevard (kostenlos) | boulevardesk | Eigentümer |
| OE24 | Boulevard (kostenlos) | boulevardesk | Eigentümer |
| DER STANDARD | Qualitätszeitung | liberal–linksliberal | Oscar Bronner (100 %) |
Wie schneidet DER STANDARD im Vergleich ab?
Während die Kronen Zeitung mit Abstand die höchste Auflage hat, punktet DER STANDARD mit einer hohen Online-Reichweite und gilt als Vorreiter im digitalen Journalismus (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk). Die Bezahlschranke ab 2020 zeigt den Kurs zur Nachfragefinanzierung.
Boulevardblätter wie Heute und OE24 erreichen durch kostenlose Verteilung eine riesige Leserschaft, müssen dafür aber stärker auf Werbeeinnahmen setzen. DER STANDARD tauscht Reichweite gegen Unabhängigkeit und Qualitätsanspruch – finanziert durch Abonnements und Anzeigen.
Dieser Trade-off unterstreicht die strategische Ausrichtung von DER STANDARD.
Welche Zeitung steht der FDP nahe?
Diese Frage zielt oft auf die deutsche Medienlandschaft. DER STANDARD ist eine österreichische Zeitung ohne direkte Verbindung zur deutschen FDP (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk).
Gibt es eine Verbindung zwischen DER STANDARD und der FDP?
Nein. Der STANDARD ist in Österreich verankert und hat keine institutionelle Nähe zur deutschen FDP. In Deutschland werden der FDP eher die Frankfurter Allgemeine Zeitung oder die Süddeutsche Zeitung zugerechnet.
Welche deutschen Zeitungen sind der FDP nahe?
In Deutschland gelten etwa die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und die Süddeutsche Zeitung als der FDP nahestehend – im Sinne einer wirtschaftsliberalen Grundhaltung.
Fünf Zeitungen, fünf politische Profile – das zeigt, wie stark die Positionierung mit der jeweiligen Medienkultur zusammenhängt.
Zeitleiste: Meilensteine von DER STANDARD
- 1988 – Gründung von DER STANDARD durch Oscar Bronner (Wikipedia – freie Enzyklopädie)
- 1990er Jahre – Etablierung als Qualitätszeitung und Aufbau der Online-Präsenz
- 1995 – Start des Webauftritts derStandard.at (Wikipedia – freie Enzyklopädie)
- 2020 – Einführung der Bezahlschranke für bestimmte Inhalte (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- DER STANDARD wurde 1988 gegründet. (Wikipedia – freie Enzyklopädie)
- Er gehört vollständig Oscar Bronner. (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- Die politische Ausrichtung ist liberal. (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
Was unklar ist
- Die genaue Auflagenzahl variiert je nach Quelle. (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- Ob die Zeitung als linksliberal oder bürgerlich-liberal einzuordnen ist, hängt vom Standpunkt ab. (eurotopics – europäisches Mediennetzwerk)
- Die genaue Mitarbeiterzahl (rund 300) basiert auf Eigenangaben und variiert je nach Quelle.
- Der genaue Startzeitpunkt des Webauftritts (1995) wird nur von einer Quelle bestätigt.
„DER STANDARD ist eine unabhängige, liberale Tageszeitung, die ohne Einfluss von Konzernen oder Parteien arbeitet.“
– Oscar Bronner, Gründer und Herausgeber (Aussage gegenüber eurotopics)
„Unsere redaktionelle Linie ist liberal – das bedeutet Offenheit für unterschiedliche Meinungen bei klarem Bekenntnis zu Demokratie und Menschenrechten.“
– Redaktion derStandard.at (Eigenbeschreibung auf der Website)
eurotopics.net, uebermedien.de, rtr.at, advertisingresearch.univie.ac.at
So wie Der Standard in Österreich eine eigene politische Linie verfolgt, zeigt ein internationale Nachrichtenportale im Vergleich wie unterschiedlich Eigentümerstrukturen die redaktionelle Ausrichtung prägen.
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich DER STANDARD online lesen?
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Bietet DER STANDARD auch eine App an?
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Für österreichische Mediennutzer, die Wert auf unabhängige, liberale Berichterstattung legen, bietet DER STANDARD eine klare Alternative zum Boulevard. Die redaktionelle Unabhängigkeit durch die Alleineigentümerschaft von Oscar Bronner ist ein starkes Alleinstellungsmerkmal in einem von Großverlagen dominierten Markt. Die Entscheidung: bewusst Qualität und Unabhängigkeit wählen – oder sich der massenwirksamen Boulevardschiene anschließen. Die Leser haben die Wahl.