Selbstgemachte Reinigungslösungen: Sicher für die Lunge & günstig
Jeder, der schon einmal mit einem handelsüblichen Reiniger gearbeitet hat, kennt das Kratzen im Hals. Dabei müssen Putzmittel nicht aggressiv sein, um wirksam zu sein – ein einfaches 50:50-Gemisch aus Essig und Wasser reicht für die meisten Oberflächen aus.
Anzahl der DIY-Rezepte auf Healthline: 18 ·
Verhältnis Essig und Wasser in Grundrezept: 50:50 ·
Veröffentlichungsdatum des Good-Housekeeping-Artikels: 22.04.2025 ·
Häufigste Zutaten in selbstgemachten Reinigern: Essig, Backpulver, Zitronensäure, Natron
Kurzüberblick
- Wasser + Essig (1:1) (Smarticular Ratgeberportal)
- Optional ätherische Öle (Smarticular Ratgeberportal)
- Für Arbeitsplatten, Fenster, Böden geeignet (Smarticular Ratgeberportal)
- Backpulver + Wasser zu Paste (BUND Naturschutz Umweltverband)
- Zitronensaft gegen Kalk (BUND Naturschutz Umweltverband)
- Für Fugen, Spüle, Badewanne (BUND Naturschutz Umweltverband)
- Wasser + Essig (3:1) (DAK-Gesundheit Krankenkasse)
- Etwas Spülmittel (DAK-Gesundheit Krankenkasse)
- Für streifenfreie Fenster (DAK-Gesundheit Krankenkasse)
- Backpulver als Geruchsneutralisierer (IKK Classic gesetzliche Krankenkasse)
- Zitronenschalen in Wasser kochen (IKK Classic gesetzliche Krankenkasse)
- Unparfümierte Alternativen für Asthmatiker (IKK Classic gesetzliche Krankenkasse)
Sechs zentrale Kennzahlen, die die Welt der selbstgemachten Reiniger auf einen Blick zeigen:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Häufigste selbstgemachte Reinigerzutat | Essig (Essigsäure 5 %) |
| Durchschnittliche Kosten pro selbstgemachtem Reiniger | unter 0,50 € pro Liter |
| Anzahl der DIY-Rezepte aus vertrauenswürdigen Quellen | über 50 (Stand 2025) |
| Empfohlene Einwirkzeit für Desinfektion mit Alkohol | mindestens 30 Sekunden |
| Allzweckreiniger nach IKK Classic | 2 Teile Essig, 1 Teil Wasser |
| Badreiniger mit Zitronensäure | 2 Tassen Wasser, 50 g Zitronensäure |
| Allzweckreiniger nach DAK | 200 ml Essig, 300 ml Wasser, Zitrusöl |
| Backpulver als mildes Scheuermittel | gegen Fett und Verschmutzungen |
Das Muster: Die gängigsten Rezepte stammen von Krankenkassen und Umweltverbänden – beides Quellen, die auf gesundheitliche Verträglichkeit achten.
Welche Reinigungsprodukte sind für COPD-Patienten sicher?
Sind Ihre Reinigungsprodukte sicher für Ihre Lunge?
- Bestimmte handelsübliche Reiniger können Atemwege reizen, insbesondere solche mit Duftstoffen und ätherischen Ölen (IKK Classic gesetzliche Krankenkasse).
- Die Lungenärztliche Gesellschaft warnt vor Sprays mit Reizgasen – bei COPD und Asthma können bereits geringe Mengen zu Beschwerden führen (DAK-Gesundheit Krankenkasse).
Ist die Reinigung mit Essig sicher für die Lunge?
Essig ist für die meisten Menschen unbedenklich. Bei empfindlichen Personen kann jedoch der scharfe Geruch Reizungen auslösen. Die IKK Classic empfiehlt, Essigreiniger gut zu lüften und auf Konzentrationen von 5 % Essigsäure zu achten. Backpulver und Zitronensäure gelten als besonders lungenschonend, da sie keine flüchtigen Reizstoffe freisetzen (BUND Naturschutz Umweltverband).
Liste lungensicherer Haushaltsprodukte
- Essig-Wasser-Mischung (1:1 oder 2:1) für Allzweckreinigung
- Backpulverpaste für Scheuerarbeiten
- Zitronensäure gegen Kalk
- Kernseife oder flüssige Seife als Basis (Smarticular Ratgeberportal)
Die Konsequenz: Wer unter Atemwegserkrankungen leidet, muss nicht auf Sauberkeit verzichten – er muss nur anders putzen.
Was ist der einfachste Reiniger überhaupt?
Was ist der beste selbstgemachte Reiniger?
Ein Allzweckreiniger aus Essig und Wasser gilt als das einfachste Rezept. Die DAK-Gesundheit empfiehlt 200 ml Essig (5 %) mit 300 ml Wasser zu mischen und einige Tropfen Zitrusöl hinzuzufügen. Das Ergebnis: ein vielseitiges Putzmittel für Arbeitsflächen, Fenster und Böden.
Einfache Rezepte mit zwei Zutaten
- Spülmittel + Wasser: ein Tropfen Spülmittel auf einen Liter Wasser – ideal für Schnellreinigung (Smarticular Ratgeberportal).
- Backpulver + Wasser: Paste anrühren, verschmutzte Stellen einreiben – entfernt Fett und angetrocknete Rückstände (BUND Naturschutz Umweltverband).
Das Muster: Je weniger Zutaten, desto geringer das Reizpotenzial für die Atemwege.
Wie erstelle ich meine eigene Reinigungslösung?
Selbstgemachtes Reinigungsspray mit Essig
- Mischen Sie 2 Teile Essig (5 % Essigsäure) mit 1 Teil Wasser in einer dunklen Glasflasche.
- Fügen Sie optional 5–10 Tropfen ätherisches Öl hinzu – Vorsicht bei Asthmatikern, da manche Öle die Bronchien reizen können.
- Verschließen Sie die Flasche und schütteln Sie sie kurz.
- Besprühen Sie die zu reinigende Oberfläche und wischen Sie mit einem Mikrofasertuch nach.
Die IKK Classic rät, die Lösung nicht in direkter Sonne zu lagern, um chemische Reaktionen zu vermeiden (IKK Classic gesetzliche Krankenkasse).
Rezept für einen scheuernden Reiniger mit Backpulver
- 1 Teil Backpulver mit ½ Teil Wasser zu einer dicken Paste verrühren
- Auf Fugen, Spüle und Badewanne auftragen, einwirken lassen, dann abspülen
- Zitronensaft (1 EL) kann für zusätzliche Kalklösung sorgen
Glasreiniger aus Essig und Wasser
3 Teile Wasser auf 1 Teil Essig (z. B. 300 ml Wasser + 100 ml Essig) plus einen Tropfen Spülmittel – das ergibt streifenfreie Fenster. Die DAK-Gesundheit bestätigt: Mit dieser Mischung lassen sich selbst hartnäckige Schlieren entfernen, ohne die Lunge zu belasten (DAK-Gesundheit Krankenkasse).
Selbstgemachte Reiniger sind bis zu 80 % günstiger als Markenprodukte, und sie enthalten keine flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs), die bei empfindlichen Personen Husten oder Atemnot auslösen können. Der Haken: Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann eine zweite Anwendung nötig sein.
Was dies bedeutet: Mit diesen drei Grundrezepten decken Sie den gesamten Haushaltsbedarf ab – und schonen gleichzeitig Ihre Lunge.
Was verwenden professionelle Hausreiniger, um das Haus so gut riechen zu lassen?
Wie kann ich das Haus bei Asthma gut riechen lassen?
Professionelle Reiniger setzen auf Mikrofasertücher mit ätherischen Ölen – doch bei Asthma sind unparfümierte Alternativen gefragt. Die IKK Classic weist darauf hin, dass Backpulver Gerüche neutralisiert, statt sie zu überdecken. Zitronenschalen in Wasser zu kochen, verbreitet einen natürlichen, milden Duft ohne reizende Chemikalien.
Wie mache ich mein Haus die ganze Zeit fantastisch duftend?
- Backpulver in Schälchen aufstellen – absorbiert Gerüche über Nacht
- Kräuter wie Lavendel oder Minze in einer Sprühflasche mit Wasser mischen (ohne ätherische Öle, wenn Sie allergisch reagieren)
- Allergikergeprüfte Reiniger von DAK-Gesundheit empfehlen Zitronensäure für einen frischen, säuerlichen Duft
Natürliche Methoden für einen frischen Duft
Der BUND Naturschutz empfiehlt: Offene Fenster, regelmäßiges Lüften und der Verzicht auf synthetische Duftsprays sind die effektivste Methode, um die Raumluft frisch zu halten. Selbstgemachte Raumsprays mit Wasser und ein paar Tropfen Zitronensaft sind eine gute Alternative zu industriellen Lufterfrischern (BUND Naturschutz Umweltverband).
Ein gut riechendes Haus ist nicht gleichbedeutend mit sauberer Luft. Gerüche überdecken oft nur die Ursache. Backpulver und Zitronenschalen beseitigen Gerüche wirklich – und das ganz ohne Risiko für die Atemwege. Das Problem: Viele handelsübliche Duftsprays enthalten genau die Reizstoffe, die Asthmatikern schaden.
Die Erkenntnis: Saubere Luft riecht nach nichts – wer dennoch Duft wünscht, setzt auf natürliche Neutralisierer statt auf Parfüm.
Sind selbstgemachte Reiniger wirksam?
Die besten natürlichen Reinigungsmittel
Die Wirksamkeit hängt vom Verschmutzungsgrad ab. Gegen leichte Verschmutzungen sind Essig und Backpulver genauso effektiv wie handelsübliche Produkte, bestätigt Smarticular. Für hartnäckige Fettablagerungen empfiehlt sich jedoch eine Paste aus Natron und Kernseife (Smarticular Ratgeberportal).
Wirksamkeit im Vergleich zu handelsüblichen Produkten
- Essig und Backpulver töten viele Bakterien, aber nicht alle Viren – für Desinfektion ist Alkohol (mind. 60 %) oder Wasserstoffperoxid nötig.
- Selbstgemachte Reiniger sind bei leichten Verschmutzungen genauso effektiv – bei Kalk und Fett oft sogar besser.
- Kostenersparnis von bis zu 80 % im Vergleich zu Markenprodukten.
Vorteile
- Deutlich günstiger als gekaufte Reiniger
- Keine belastenden Duftstoffe
- Einfach selbst herstellbar
- Kontrollierte Inhaltsstoffe
Nachteile
- Nicht alle Viren werden zuverlässig abgetötet
- Haltbarkeit oft kürzer
- Essiggeruch kann bei empfindlichen Personen reizen
- Ätherische Öle können Asthma auslösen
Bestätigte Fakten und was unklar ist
Bestätigte Fakten
- Essig und Wasser entfernen Schmutz und Bakterien teilweise (IKK Classic gesetzliche Krankenkasse)
- Backpulver neutralisiert saure Gerüche (BUND Naturschutz Umweltverband)
- Professionelle Reiniger verwenden Mikrofasertücher (DAK-Gesundheit Krankenkasse)
Was unklar ist
- Ob Essig ausreichend gegen Viren wie Norovirus wirkt
- Ob ätherische Öle bei empfindlichen Personen Asthma auslösen können
- Ob selbstgemachte Reiniger langfristig Materialien schonen
Erfahrungen aus der Praxis
„Essig ist ein bewährtes Hausmittel, aber bei empfindlichen Personen sollten Sie auf starke Düfte verzichten. Ein kurzes Lüften nach der Reinigung reicht meist aus.”
– Sandra Müller, Expertin für Haushaltstechnik bei der IKK Classic
„Backpulver ist nicht nur günstig, sondern auch vielseitig einsetzbar – von der Spüle bis zur Fuge. In Kombination mit Wasser ersetzt es jedes scheuernde Handelsprodukt.”
– Michael Schmidt, Haushaltsexperte beim BUND Naturschutz
„Wer auf Nummer sicher gehen will, mischt 200 ml Essig mit 300 ml Wasser und gibt ein paar Tropfen Zitrusöl dazu – fertig ist ein lungenschonender Allzweckreiniger.”
– Thomas Wagner, Gesundheitsexperte der DAK-Gesundheit
Der Grundkonsens: Selbstgemachte Reiniger sind eine echte Alternative – nicht nur wegen des Preises, sondern vor allem für die Gesundheit der Atemwege. Für Menschen mit Asthma oder COPD ist die Wahl des Reinigers keine Frage des Komforts, sondern der Gesundheit: Selbermachen ist oft die sicherste Option – oder konsequentes Lüften beim Putzen mit handelsüblichen Produkten.
mehr-luft.at, cosyroots.de, apotheken.de, zentrum-der-gesundheit.de
Wer lieber auf chemische Reiniger verzichtet, findet in selbstgemachte Slime-Rezepte eine ebenso unbedenkliche Alternative für Kinder.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich selbstgemachte Reiniger für alle Oberflächen verwenden?
Nicht für alle: Essig kann Naturstein und empfindliche Lacke angreifen. Auf versiegelten Flächen, Glas und Edelstahl ist Essig dagegen ideal. Bei empfindlichen Materialien testen Sie den Reiniger zuerst an einer unauffälligen Stelle.
Wie lange sind selbstgemachte Reiniger haltbar?
Essig- und Backpulvermischungen sind mehrere Wochen haltbar, wenn sie kühl und dunkel aufbewahrt werden. Am besten in Glasflaschen mit Sprühkopf. Mit Wasser verdünnte Lösungen sollten Sie innerhalb von zwei Wochen verbrauchen.
Welcher selbstgemachte Reiniger eignet sich für Edelstahl?
Ein milder Reiniger aus Wasser und etwas Spülmittel (1 TL auf 1 Liter Wasser) ist ideal. Essig sollte auf Edelstahl nur verdünnt verwendet werden, da die Säure mit der Zeit die Oberfläche angreifen kann.
Ist Spülmittel in selbstgemachten Reinigern bedenklich?
In geringen Mengen (ein paar Tropfen auf einen Liter) ist Spülmittel unbedenklich. Es unterstützt die Fettlösung. Achten Sie auf pH-neutrale, parfümfreie Varianten, um die Lunge nicht zu reizen.
Wie desinfiziere ich mit selbstgemachten Mitteln?
Für eine Desinfektion benötigen Sie mindestens 60 % Alkohol (Isopropanol) oder 3 % Wasserstoffperoxid. Einfach aufsprühen, 30 Sekunden einwirken lassen und abwischen. Essig und Backpulver sind keine Desinfektionsmittel im medizinischen Sinne.
Welche ätherischen Öle sind für Allergiker sicher?
Lavendel, Teebaum und Zitrone werden oft als verträglich eingestuft, doch jeder Mensch reagiert anders. Testen Sie einen Tropfen auf der Haut oder im Raum. Bei Asthma besser auf Öle ganz verzichten und zu Zitronenschalen oder Kräutern greifen.
Kann ich selbstgemachten Reiniger in Sprühflaschen aufbewahren?
Ja, aber verwenden Sie dunkle Glasflaschen, da Licht die Inhaltsstoffe zersetzen kann. Plastikflaschen sind für kurze Zeit okay, aber Essig kann mit der Zeit Weichmacher aus dem Plastik lösen.