Es gibt Momente, da steht man oben und vergisst einfach, weiterzugehen. Weil der Blick so weit reicht, dass man die Zeit vergisst. Österreich hat mehr von diesen Orten, als die meisten Besucher ahnen – von schwindelerregenden Glasplattformen bis zu stillen Flecken, die nur Einheimische kennen. Dieser Guide zeigt die schönsten Aussichten, verrät Höhenmeter und versteckte Panoramen, und hilft bei der Entscheidung, wohin die nächste Reise gehen sollte.

Höchster Aussichtspunkt: 2.700 m (Dachstein-Skywalk) ·
Bekannteste Aussichtsplattform: Dachstein-Skywalk ·
Aussichtsplattformen mit Glasboden: Über 5 ·
Bundesland mit den meisten Aussichtspunkten: Tirol ·
Höchster Holzaussichtsturm: Pyramidenkogel (100 m) ·
Beliebtester Berg für Aussichten: Schafberg

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Schönster Ort laut Einheimischen bleibt subjektiv – keine offizielle Rangliste
  • Geheimtipps variieren je nach Reisezeit und Saison
3Zeitleisten-Signal
  • Keine aktuellen Bauprojekte für neue Aussichtsplattformen bekannt
4Wie es weitergeht
  • Nachfrage nach barrierefreien Aussichtspunkten steigt – viele Plattformen reagieren mit Aufzügen und Rampen
Fünf Kennzahlen, die die Vielfalt der Aussichtspunkte in Österreich zusammenfassen – von Höhenrekorden bis zu regionalen Schwerpunkten.
Merkmal Wert
Anzahl Aussichtsplattformen mit Glasboden 5
Höchster Aussichtspunkt 2.700 m (Dachstein-Skywalk)
Beliebtester Aussichtspunkt Kahlenberg (Wien)
Höchster Holzaussichtsturm Pyramidenkogel (100 m)
Bundesland mit den meisten Aussichtspunkten Tirol

Welche Aussichtspunkte in Österreich sind am schönsten?

Die 10 besten Aussichtspunkte laut Reiseportalen

  • Der Dachstein-Skywalk auf 2.700 m Höhe bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegenden Gipfel – bei gutem Wetter reicht die Sicht bis nach Slowenien und Tschechien (REWE Reisen (Reiseveranstalter)).
  • Der Pyramidenkogel in Kärnten ist mit 100 m der höchste Holzaussichtsturm der Welt und bietet eine Riesenschaukel (Austria.info (offizielle Tourismusseite)).
  • Die Stubnerkogel Suspension Bridge auf 2.240 m in Bad Gastein verbindet eine Hängebrücke mit einem Panoramablick (Austria.info (offizielle Tourismusseite)).
  • Der Kahlenberg bei Wien (484 m) ist der beliebteste Aussichtspunkt der Hauptstadt (Austria.info (offizielle Tourismusseite)).
  • Top of Tyrol am Stubaier Gletscher erreicht 3.210 m und zählt zu den höchsten Plattformen (Austria.info (offizielle Tourismusseite)).
  • Top Mountain Star im Ötztal liegt auf 3.080 m (Austria.info (offizielle Tourismusseite)).
  • Top of Salzburg am Kitzsteinhorn misst 3.029 m (Austria.info (offizielle Tourismusseite)).
  • Die Panoramaterrasse am Hintertuxer Gletscher ist mit 3.250 m eine der höchstgelegenen Aussichten (Austria.info (offizielle Tourismusseite)).
  • Five Fingers in Oberösterreich gehört zu den elf besten Aussichtspunkten des Bundeslandes (Oberösterreich Tourismus (offizielle Tourismusseite)).
  • Der Skywalk im Naturpark Hohe Wand in Niederösterreich bietet einen weiten Panoramablick bis zum Schneeberg und Neusiedler See (Austria.info (offizielle Tourismusseite)).

Aussichtsplattformen mit Glasboden

Österreich hat über fünf Aussichtsplattformen mit Glasboden – ein Erlebnis, das Schwindelgefühl und Faszination vereint. Der Dachstein-Skywalk gehört dazu, ebenso wie die Plattform am Stubnerkogel und der Skywalk Welterbeblick. Der Reiz liegt im direkten Blick in die Tiefe, oft Hunderte Meter senkrecht nach unten.

Der Reiz

Glasboden-Plattformen sind kein Gimmick – sie zwingen Besucher, die Höhe körperlich zu erfahren. Wer sich darauf einlässt, erlebt die Alpen aus einer Perspektive, die keine Kamera einfängt.

Höchste Aussichtspunkte

Die höchsten Plattformen liegen alle über 3.000 m: Hintertuxer Gletscher (3.250 m), Top of Tyrol (3.210 m), Top Mountain Star (3.080 m) und Top of Salzburg (3.029 m). Der Dachstein-Skywalk ist mit 2.700 m zwar niedriger, aber durch seine Lage und den Glasboden nicht weniger spektakulär (Austria.info (offizielle Tourismusseite)).

Das Muster: Wer die absolute Höhe sucht, fährt in die Gletscherregionen Tirols und Salzburgs. Wer ein ausgewogenes Erlebnis aus Höhe, Zugänglichkeit und Architektur will, wählt den Dachstein.

Wo ist die schönste Ecke in Österreich?

Die schönsten Flecken in den Alpen

Der Zeller See gilt als einer der schönsten Alpenseen – umgeben von Bergen, mit klarem Wasser und einer Promenade, die zum Verweilen einlädt. Das Ötztal bietet zahlreiche versteckte Aussichtspunkte abseits der Hauptstraßen, die oft nur Wanderer kennen.

Versteckte Täler und Seen

Der Lechweg in Tirol führt durch ruhige Panoramen entlang des Lechflusses – ideal für alle, die Menschenmassen meiden wollen. Die Bärenschützklamm in der Steiermark ist ein verstecktes Naturwunder mit Wasserfällen und schmalen Stegen.

Der Trade-off

Bekannte Seen wie der Zeller See sind leicht erreichbar, aber oft überlaufen. Versteckte Täler wie der Lechweg erfordern mehr Planung – belohnen aber mit Stille und unberührter Natur.

Welcher Ort in Österreich hat die schönste Landschaft?

Bergregionen: Tirol, Salzburg, Kärnten

Tirol führt die Liste der Bundesländer mit den meisten Aussichtspunkten an – die Tirol Werbung betont: „Die Bergwelt Tirols zählt zu den schönsten der Alpen – jeder Gipfel ein neues Panorama.“ Salzburg punktet mit dem Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs (3.798 m), und der dazugehörigen Hochalpenstraße. Kärnten lockt mit dem Pyramidenkogel und den Nockbergen.

Seenlandschaften: Hallstatt, Wolfgangsee

Hallstatt ist für seine Lage am Hallstätter See bekannt – ein UNESCO-Welterbe, das zu den fotografiertesten Orten Österreichs gehört. Der Wolfgangsee im Salzkammergut bietet eine Mischung aus Bergpanorama und klarem Wasser, umgeben von Wanderwegen und Aussichtspunkten.

Die Implikation: Wer Bergpanoramen sucht, fährt nach Tirol oder Salzburg. Wer See und Berg kombinieren will, findet im Salzkammergut die dichteste Konzentration an malerischen Aussichten.

Welche Geheimtipps gibt es in Österreichs Alpen?

Aussichtspunkte abseits der Touristenpfade

Der Schlögener Blick in Oberösterreich ist einer der elf besten Aussichtspunkte des Bundeslandes, aber weit weniger bekannt als Five Fingers (Oberösterreich Tourismus (offizielle Tourismusseite)). Der Adlerhorst am Gschöllkopf in Tirol ist eine kleine Plattform mit freiem Eintritt und Blick ins Inntal.

Weniger bekannte Aussichtsplattformen

Der Skywalk Welterbeblick in Niederösterreich ist eine Glasplattform mit Blick auf die Wachau – ein UNESCO-Welterbe. Die highline179 in Tirol ist eine der längsten Fußgänger-Hängebrücken der Welt und verbindet zwei Burgen.

Was zu beachten ist

Geheimtipps sind oft nur zu Fuß oder mit dem Auto über schmale Straßen erreichbar. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, sollte vorab die Zufahrtsbedingungen prüfen – nicht jeder Punkt ist für große Fahrzeuge geeignet.

Wo muss man in Österreich unbedingt hin?

Die 8 besten Sehenswürdigkeiten

  • Dachstein-Skywalk – 2.700 m, Glasboden, Blick bis Slowenien
  • Pyramidenkogel – 100 m, höchster Holzaussichtsturm der Welt
  • Großglockner Hochalpenstraße – eine der schönsten Panoramastraßen Europas
  • Top of Tyrol – 3.210 m, Stubaier Gletscher
  • Kahlenberg – 484 m, Wien-Panorama
  • Hallstatt – UNESCO-Welterbe am Hallstätter See
  • Five Fingers – Aussichtsplattform in Oberösterreich
  • Schafberg – beliebtester Berg für Aussichten im Salzkammergut

Panoramastraßen: Großglockner Hochalpenstraße

Die Großglockner Hochalpenstraße ist eine der schönsten Panoramastraßen Europas und führt auf 2.504 m Höhe. Sie verbindet 36 Kehren mit Ausblicken auf den Großglockner und die umliegenden Gletscher. Die Mautstraße ist von Mai bis Oktober geöffnet und ein Muss für Auto- und Motorradfahrer.

Der Trade-off: Die Straße ist kostenpflichtig (ca. 40 Euro pro Tag) und in der Hochsaison stark frequentiert. Wer Ruhe sucht, fährt frühmorgens oder in der Nebensaison.

Welche wunderschönen Orte gibt es in Österreich?

Die schönsten Städte und Dörfer

Salzburg ist bekannt für seine barocke Altstadt und die Festung Hohensalzburg – ein UNESCO-Welterbe mit Blick über die Stadt und die Alpen. Die Wachau ist eine der schönsten Flusslandschaften Österreichs, geprägt von Weinbergen, Burgen und dem Donautal.

Malerische Aussichtspunkte

Der Donauturm in Wien (252 m) bietet einen 360-Grad-Blick über die Stadt. Der Kahlenberg bleibt der Klassiker für Wien-Besucher – mit Restaurants und Wanderwegen direkt am Stadtrand.

Das Fazit für Reisende: Österreichs Schönheit liegt in der Dichte – auf kleinem Raum wechseln sich Gletscher, Seen, Städte und Täler ab. Wer die schönsten Aussichten sucht, muss nicht weit fahren, aber gut wählen.

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Häufig gestellte Fragen

Kann man den Dachstein-Skywalk das ganze Jahr besuchen?

Ja, der Dachstein-Skywalk ist ganzjährig geöffnet, allerdings mit Einschränkungen im Winter. Die Panoramagondel von Ramsau bringt Besucher bequem nach oben (REWE Reisen (Reiseveranstalter)).

Ist der Eintritt zum Pyramidenkogel kostenpflichtig?

Ja, der Eintritt zum Pyramidenkogel ist kostenpflichtig. Die Preise variieren je nach Saison und Alter. Der Turm bietet zusätzlich eine Riesenschaukel und ein Restaurant.

Welche Aussichtspunkte sind kostenlos zugänglich?

Der Kahlenberg in Wien ist kostenlos zugänglich, ebenso viele Wanderwege und natürliche Aussichtspunkte wie der Schlögener Blick in Oberösterreich. Plattformen mit Aufzügen oder Seilbahnen sind in der Regel kostenpflichtig.

Gibt es geführte Touren zu den Aussichtsplattformen?

Ja, viele Regionen bieten geführte Touren an, insbesondere in Tirol und Salzburg. Die Touren kombinieren oft Wanderungen mit Besuchen mehrerer Aussichtspunkte.

Sind die Aussichtsplattformen barrierefrei?

Viele Plattformen wie der Dachstein-Skywalk und der Pyramidenkogel sind barrierefrei mit Aufzügen erreichbar. Kleinere, versteckte Punkte sind oft nur zu Fuß zugänglich.

Welche Aussichtspunkte sind mit dem Wohnmobil erreichbar?

Der Kahlenberg, die Großglockner Hochalpenstraße und der Pyramidenkogel sind mit dem Wohnmobil erreichbar. Enge Straßen zu Geheimtipps sollten vorab geprüft werden.

Wie lange dauert der Aufstieg zum Schafberg?

Der Aufstieg zu Fuß dauert etwa 2,5 bis 3 Stunden. Alternativ fährt die Schafbergbahn, eine historische Zahnradbahn, von St. Wolfgang aus nach oben.

Fazit: Österreichs Aussichtspunkte sind kein Marketing-Versprechen – sie halten, was sie zeigen. Für Aktivurlauber: die Gletscherplattformen Tirols und Salzburgs. Für Genussreisende: der Kahlenberg oder die Wachau. Für Abenteurer: die versteckten Täler und der Lechweg. Die Wahl ist keine Frage der Qualität, sondern des Stils.

Für Besucher, die das erste Mal nach Österreich reisen, ist die Entscheidung klar: Wer das volle Programm will – Höhe, Glasboden, Gletscher – startet am Dachstein oder am Stubaier Gletscher. Wer Ruhe und Natur sucht, findet sie im Lechweg oder an den Ufern des Zeller Sees. Österreichs schönste Aussichten sind kein Geheimnis – aber sie zu erleben, ist immer wieder eine Überraschung.